das wunderbar magische Wochenbett.

Und plötzlich sind wir eine Familie. Verheiratet. Mit Kind und Hund. Das eigene Haus fehlt zwar noch, aber ein Zuhause haben wir. Und das ist nun so voller Liebe und Magie, und Windelduft.

 

Was habe ich mich vorher bekloppt gemacht. Mit so Kleinkram. Wie viel Milch kommt denn aus so einer Brust? Merkt man, dass die Milch da raus kommt? Oh Gott ich bin ja dann wie ne Kuh. Aber ich ernähre mein Kind- wie cool.

 

Totale Gedankenachterbahn. Oder:  wie viel Schlaf ist normal? Muss ein Kind nach jedem Trinken ein Bäuerchen machen? Erstickt es, wenn keins kommt? Und wenn man sowas googlet, kommen natürlich drölfmillionen Tipps. Und ganz oft: jedes Kind ist anders.

 

Klar hört man oft, ist auch jetzt total logisch. Glaubt man hochschwanger aber einfach nicht weil man alles wissen will, sich auf alles vorbereiten will.

 

Worauf ich mich riesig gefreut habe: auf dieses Gefühl, Mama zu sein. Dieses Baby, was vor einem liegt, und so hilflos ist. Mich braucht. Mich! Ich kann ihm alles geben, was er für seinen Start in diese große Welt braucht. Wie wunderbar.

 

Das Bild hier oben ist entstanden, als Jonah 10 Tage alt war. So langsam kam der Alltag mit Baby zu Hause bei uns an. Fast eine Woche waren wir schon daheim. Man kann echt viel lesen und Ratschläge bekommen. Aber ich finde, man funktioniert einfach. Als hätte man nie was anderes gemacht. 

Ich habe mich ganz neu in meinen Mann verliebt.

Für mich war der Alltag nach dem Kaiserschnitt natürlich erstmal etwas langsam. Schritt für Schritt, wortwörtlich. Gaaaanz langsam aufstehen, ganz langsam hinsetzen. Mal eben ne Windel machen war nicht. Da war mein Mann mein Held. Ich habe mich bereits im Krankenhaus am Tag der Geburt schon ganz neu in meinen Mann verliebt. Wie er das alles so gemeistert hat. Gar nicht so überfordert wie ich dachte. Auch er hat einfach funktioniert. Ich war und bin so unfassbar stolz.

 

Auch auf meinen Körper, das finde ich ja eh so krass. Dass wir Frauen einfach mal einen Menschen auf die Welt bringen können. Verrückt. Ich passte total flott wieder in meine alten Klamotten rein. Ich sah auch aus wie vorher, wenn ich die Luft anhielt, Bauch einzog und mich nicht bewegt habe. Hüpfen war nicht so vorteilhaft. hihihi

Aber ja, ist ja auch logisch. Ich hatte zuletzt einen Bauchumfang von 103 cm!

 

(Bor, vermisse ich meine Kugel!!)

 

Schlafen, schlafen, schlafen.

Das wundervolle Wochenbett. Viel schlafen, das galt für mich, weil ich einfach durch die ganze Hormonumstellung & den ungewohnten Schlafrhythmus nur noch müde war, und auch für Jonah. Mit ihm haben wir wirklich sehr viel Glück. Ich kann jetzt, mit drei Monaten, sagen, dass wir an einer Hand abzählen können, wo Joni mal einen schlechten Tag hatte und es "anstrengender" war. Joni hat seit Geburt an einen 3 Stunden Rhythmus, und sonst meckert er auch nur, wenn er was hat. Ein Pups will nicht raus, die Windel ist voll (obwohl er das Anfangs noch angenehm fand, weils ja dann schön warm am Po war) er hat Hunger oder ein Bäuerchen saß quer. Er schlief, egal ob hell oder dunkel, laut oder leise.

 

Ab Woche 7 kam auch endlich mal sein Babyspeck. Sein Doppelkinn ist auch gar nicht mehr weg zu denken. Die Massen an Babykleidung in Größe 50 hat sich super bezahlt gemacht, da wir sie 3 Monate tragen konnten. Die Zeit fliegt. Ja, hört man. Ja, auch das glaubt man nicht so. So schön die Neugeborenenzeit auch ist, freue ich mich das er jetzt sein Köpfchen halten kann und sich langsam anfängt zu drehen. Und das Lachen. Hach, wie schön. Dieses bewusste lachen, wenn man zu ihm spricht!

 

Ich freue mich schon so auf all das, was noch kommt! Auf das Krabbeln und Brabbeln, das Wilde toben und laute Lachen!

 

Man spielt sich schnell ein, man funktioniert einfach so gut. Als wäre er immer schon da gewesen. 

Leute, bekommt Kinder, es ist so wunderschön!


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Kommentare: 1
  • #1

    Christine (Donnerstag, 12 April 2018 05:17)

    Da hast du recht, es ist so schoen! �